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Kranaufbau auf engstem Raum

Bauen im Bestand am Beispiel der Leichtathletikhalle der Deutschen Sporthochschule Köln – Heute: Der Kranaufbau bei engsten Platzverhältnissen!

Nicht nur die energetische Sanierung der 7.500 qm großen Stahlbauhalle aus den 70er Jahren ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Auch deren Lage auf dem Hochschulcampus mit all seinen Studierenden und dem umliegenden denkmalgeschützten Baumbestand ist für den gesamten Bauablauf eine große Herausforderung.

Bauen im Bestand bedeutet Lösungen entwickeln und umsetzen. Angefangen mit dem Kran:

  • Der einzige mögliche Standort für den Kran ist mitten im Gebäude. Im Neubau durchaus üblich, aber im Bestand? Hier musste erst einmal ein geeigneter Standort gefunden und hergestellt werden. In diesem Fall hat sich die Sprunggrube dafür angeboten.
  • Wegen der umliegenden Bebauung und den engen Platzverhältnissen kam am Ende nur ein Wippkran in Frage. Gefunden haben wir das geeignete Model bei der Wolffkran.
  • Für die Montage musste dann noch einer der größten Mobilbaukrane von Coloniaspezialfahrzeuge aufgestellt werden. Ein Riesen-Spektakel!

Unser Fazit: geht nicht gibt‘s nicht!

Die Lösung konnte anhand spezieller Technik erarbeitet werden. Es wäre aber viel einfacher und wirtschaftlicher gewesen, wenn wir als Planer diese spezielle Lösung bereits im Vorfeld und gemeinsam mit den Firmen hätten abstimmen können.

Die bei öffentlichen Aufgaben gemäß VOB A geforderte Produktneutralität ist in einem solchen Fall eher kontraproduktiv. Sie kostet nur Zeit und Geld. Für die speziellen Aufgaben im Bestand müssen also dringend andere Verfahren ermöglicht werden. Denn es geht um Kooperation und Lösungsfindung im Team.

Für alle Beteiligten war das eine spannende Arbeit und koordiniert wurde das ganze durch unsere Frau Amtenbrink vom Baumanagement. Chapeau! 

Zeitraffer Kranaufbau Zeitraffer: https://www.youtube.com/watch?v=BFgVlOx1zw0

Erstellt von: https://www.piclipunion.com/